Die ISO 10147 schreibt vor, dass Probekörper aus vernetztem Polyethylen (PE-X) in einem bestimmten, kochenden Prüfmittel über einen festen Zeitraum gelagert werden müssen und anschließend der unlösliche Masseanteil gemessen werden muss. Der prozentuale Anteil des unlöslichen Werkstoffes muss als Vernetzungsgrad protokolliert werden. Für diesen Vorgang empfiehlt Ihnen IPT einen Laboraufbau, bestehend aus einem runden Glaskolben mit Heizummantelung, einem Dimrothkühler, einem Ringständer mit geeigneten Klammern sowie Prüfkörbchen mit Deckel zur Aufnahmen des Prüflings. Zur Vervollständigung der Ausrüstung werden zudem einen Wärmeschrank (vgl. H3014), eine Analysenwaage (vgl. H3000) und eine Drehbank benötigt.
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Die Analysenwaage wird in jedem Prüflabor benötigt. Sie dient der exakten Ermittlung wesentlicher Werte wie zum Beispiel MFR, Rußgehalt, K-Wert, Vernetzungsgrad, OIT, flüchtige Anteile, Wasseraufnahme oder ähnlichem.
Der Umluftofen dient zur Konditionierung von Prüflingen gemäß der Maßänderung von Rohren sowie auch als Trockenofen (z.B. Bestimmung des Vernetzungsgrades, der Wasseraufnahme, etc.).