Schlechte Rieseleigenschaften eines Kunststoffes können im Trichter der Verarbeitungsmaschine zum Stocken des Materialflusses führen. Die möglichen Folgen sind Qualitätsschwankungen des Endprodukts oder Produktionsunterbrechungen.
Die Rieselfähigkeit ist abhängig von der Größe und Form der Körner, der Feuchtigkeit, der elektrostatischen Aufladung und der eingemischten Zusatzstoffe.
Mit dem Rieselfähigkeits-Prüfgerät werden körnige Kunststoffe auf ihre Gleichmäßigkeit durch Messen und Beobachten der Art des Rieselns geprüft.
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Das Gerät besteht aus einer Grundplatte mit Säule, an der ein Rieseltrichter befestigt ist. Dieser ist mit drei auswechselbaren Düsen aus korrosionsbeständigem Stahl mit polierter Innenfläche ausgestattet.
Die Düsen haben Öffnungen von 10, 15 und 25 (+/-0,05) mm. Sie werden mit einer Klappe verschlossen.
Bei der Prüfung rieselt das Granulat durch die geöffnete Düse in ein Glasgefäß. Zeitgleich wird manuell die Zeit gestoppt, bis der Auslauf der Düse sichtbar ist.
Zur Durchführung der Prüfung wird zusätzlich eine Waage (Genauigkeit 0,5 g) und eine Stoppuhr (Genauigkeit 0,1 sec) benötigt.
Die Analysenwaage wird in jedem Prüflabor benötigt. Sie dient der exakten Ermittlung wesentlicher Werte wie zum Beispiel MFR, Rußgehalt, K-Wert, Vernetzungsgrad, OIT, flüchtige Anteile, Wasseraufnahme oder ähnlichem.
Die Analysenwaage wird in jedem Prüflabor benötigt. Sie dient der exakten Ermittlung wesentlicher Werte wie zum Beispiel MFR, Rußgehalt, K-Wert, Vernetzungsgrad, OIT, flüchtige Anteile, Wasseraufnahme oder ähnlichem.
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